15 Arten von blauen Blitzen vs. normale Blitze: Neueste wissenschaftliche Entdeckungen
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4. Elves: Sich ausdehnende Lichtringe

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Elves, eine Abkürzung für „Emission of Light and Very Low Frequency Perturbations due to Electromagnetic Pulse Sources“, bieten eine weitere faszinierende Variante von blauen Blitzen. Diese Phänomene treten normalerweise in Höhen von etwa 100 Kilometern auf und zeigen sich als schnell expandierende Lichtringe in der Ionosphäre. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Blitzen, die als einzelne Blitze oder Blitze erscheinen, zeigen sich Elves als diffuse, runde Halos mit einem Umfang von bis zu 400 Kilometern.
Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass ein starker Blitzeinschlag einen elektromagnetischen Impuls erzeugt, der Elves antreibt. Dieser Impuls steigt nach oben auf, regt Stickstoffmoleküle in der unteren Ionosphäre an und erzeugt eine Lichtemission. Das Ergebnis ist ein kurzer, aber intensiver Lichtring, der sich nahezu mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet.
Der größte Unterschied zwischen Elves und normalen Blitzen liegt in ihrem möglichen Einfluss auf das Weltraumwetter. Wissenschaftler haben gezeigt, dass Elves lokalisierte Störungen in der Ionosphäre verursachen können, die GPS-Signale und Funkkommunikation beeinträchtigen. Dieses Ergebnis unterstreicht die Notwendigkeit, diese Phänomene der oberen Atmosphäre sowohl für wissenschaftliche Erkenntnisse als auch für praktische Anwendungen zu erforschen.
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