Was sollte beim Bergsteigen vermieden werden?

Welche Fehler beim Bergsteigen sollten vermieden werden? Der Sport des Bergsteigens kann besonders gefährlich sein. Einige Verletzungen, wie beispielsweise Beinbrüche, können tödlich oder äußerst gefährlich sein. Eines der Hauptrisiken ist der Sturz. Ein Sturz kann zum Tod führen – insbesondere, wenn Sie sich in einer Gegend befinden, in der das Steigen und Klettern verboten ist. Durch das Lesen der Beschreibungen der Routen, das Gespräch mit erfahreneren Bergsteigern sowie das Üben auf einfacheren Geländen können Sie dieses Risiko vermeiden.

Wetter

Eines der häufigsten Risiken in den Bergen ist schlechtes Wetter, das einen Wanderausflug sehr schnell gefährlich machen kann. Eine sorgfältige Planung ist die beste Methode, dieses Risiko zu verringern. Vor dem Aufbruch zum Wandern sollten die aktuellen sowie die zukünftigen Wetterbedingungen bewertet werden, sowie alle potenziellen Gefahren oder Sicherheitshinweise berücksichtigt werden, die für den gewählten Weg relevant sein könnten. Es ist ebenfalls unerlässlich, einen Ersatzplan parat zu haben, falls sich die Wetterbedingungen verschlechtern. Dies kann dazu führen, dass man einen Umweg machen muss, einen sicheren Ort zum Warten auf das Ende des Sturms sucht – oder sogar die Expedition abbrechen muss. Die Interpretation der Wetterbedingungen in den Bergen erfordert Fachkenntnisse; es ist jedoch wichtig, Warnsignale wie starke Winde sowie lenticulare Wolken (manchmal auch als „Schweinerückenwolken“ bezeichnet) zu erkennen.

Lawinen

Ein weiteres ernstes Risiko im Bergsteigen, das sogar den erfahrensten Bergsteigern das Leben kosten kann, ist der Lawinenabgang. In solchen Fällen können die Opfer nicht mehr atmen, bis sie schließlich von der Schneelast erstickt werden. Glücklicherweise kann dieses Risiko vermieden werden, indem man einen Route wählt, die den aktuellen Lawinenrisiken Rechnung trägt, sowie indem man sich auf Hängen aufhält, auf denen die Gefahr von Erdrutschen nicht hoch ist. Hänge, deren Neigung zwischen 30 und 45 Grad liegt und auf denen Lawinen häufig auftreten, sind die gefährlichsten. Um das Unfallrisiko zu verringern, sollten Sie sich so weit wie möglich davon fernhalten; falls eine Bewegung unerlässlich ist, tun Sie dies einzeln und halten Sie dabei einen Abstand von jeweils 10 Metern zueinander ein. Die Höhenkrankheit ist ein weiteres potenzielles Risiko beim Bergsteigen. Sie kann zu Schwäche, Erschöpfung, grippeähnlichen Symptomen, Schwindel sowie einer Beeinträchtigung der Denkfähigkeit führen. Es ist am besten, diese Gefahr zu vermeiden, indem man Sauerstoffflaschen mitnimmt oder den Berg über mehrere Tage hinweg schrittweise besteigt.

Die Felsen, die herunterfallen…

Eines der Hauptrisiken ist das Herunterfallen von Felsen, was besonders gefährlich sein kann, wenn diese von einer steilen Klippe stürzen. Wenn ein Felsen Ihren Kopf trifft, könnten Sie sofort sterben. Durch besondere Vorsicht beim Annähern an steile Felsen sowie das Suchen von Schutz in natürlichen Gebieten können Sie die Risiken reduzieren. Es ist außerdem wichtig, auf jegliches leises Geräusch zu achten, das auf einen möglichen Felssturz hindeuten könnte. Aufgrund der Wetterbedingungen sowie der Erosion sind einige Bergwände gefährlicher als andere. Beispielsweise kann ein Felssturz im Winter oder Frühjahr durch eine winzige Schneelawine ausgelöst werden. Sie können Ihre Risiken auch verringern, indem Sie Schluchten und Täler meiden, in denen Felsen abprallen könnten. Vor dem Beginn eines Aufstiegs ist es außerdem wichtig, sich genügend Zeit zu nehmen, um sich an die Höhenlage zu gewöhnen. Dadurch werden die Risiken von Höhenkrankheiten verringert – diese können sich durch Müdigkeit, Schwindel sowie grippeähnliche Symptome äußern.

Dehydrierung

Ein weiteres großes Risiko, dem Bergsteiger besonders in großer Höhe ausgesetzt sind, ist die Dehydration. Diese kann zu zahlreichen Problemen führen, wie Müdigkeit, grippeähnlichen Symptomen, Schwindel sowie einer Verringerung der Denkfähigkeit. Eine gute Akklimatisierung – die darin besteht, über mehrere Tage hinweg schrittweise auf höhere Höhen zu gelangen und dabei nicht weiter zu steigen, als Ihr Körper verkraften kann – ist der beste Schutz vor Dehydrierung. Sie können auch Sauerstoffflaschen mitnehmen, doch dies kommt in der Regel nur in extremen Situationen zum Einsatz. Auch wenn Sie keinen Durst haben, ist es wichtig, häufig Pausen einzulegen und genügend Wasser zu trinken. Dies kann im Laufe der Zeit einen signifikanten Einfluss auf Ihre Ausdauer und Ihre Leistung haben. Achten Sie außerdem stets auf Ihre Ausrüstung – kleine Probleme können leicht übersehen werden, doch sie können sehr schnell zu größeren Problemen führen.

Verletzung

Ein weiterer Grund, warum das Bergsteigen als eine der riskantesten Aktivitäten gilt, ist das Verletzungsrisiko – dieses kann jedoch durch sorgfältige Planung und Vorbereitung vermieden werden. Dazu gehört die Auswahl eines geeigneten Weges, der den Bodenverhältnissen, den Wetterbedingungen sowie dem Fitnessniveau des Bergsteigers entspricht. Es ist außerdem unerlässlich, seine Ausrüstung gut zu kennen und richtig zu verwenden. Auf diese Weise verringern Sie die Wahrscheinlichkeit von Fehlern, die zu Verletzungen führen können – beispielsweise wenn man eine Eishacke als Hammer verwendet oder eine Zwischenstation ohne Hilfe eines Führers errichtet. Höhenkrankheiten (einschließlich Lungenödem, also der Ansammlung von Flüssigkeit in der Lunge), Risse des Rotatormeniskus (verursacht durch das längere Halten der Arme über dem Kopf) sowie Navigationsfehler (die tödlich enden können), zählen zu den häufigsten Beschwerden. Mit einer angemessenen Vorbereitung, klaren Anweisungen sowie der richtigen Wartung der Ausrüstung können all diese Probleme vermieden werden.

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