Zwei Gefahren des Bergsteigens

Das Bergsteigen ist eine Aktivität, die sowohl psychisch als auch körperlich viel Anstrengung erfordert. Es verbessert das psychische Wohlbefinden, verringert den Stresspegel und stärkt die Muskelkraft sowie die Ausdauer. Zudem trägt es zur Entwicklung des Selbstvertrauens sowie der Problemlösungsfähigkeiten bei. Lawinen, Risse im Eis sowie Wetteränderungen sind Beispiele für objektive Gefahren. Obwohl Bergsteiger diese Risiken nicht vollständig beseitigen können, können sie durch sorgfältige Planung und Vorbereitung minimiert werden.

Lawinen

Da eine Lawine eine Masse aus Schnee, Eis und Felsen darstellt, die Menschen begraben oder verletzen kann, gilt sie als gefährlich. Zudem können Lawinen Risse verursachen, Eissbrücken zerstören und Flussläufe verstopfen. Alpinisten laufen das Risiko, in Lawinen verwickelt zu werden und unter Schnee begraben zu werden; ihre Überlebenschancen sinken mit der Zeit rapide. Glücklicherweise können sie dieses Risiko verringern, wenn sie sich der Lawinengefahr bewusst sind und die grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen einhalten. Um die unter Schnee begrabenen Opfer zu finden, müssen sie einen Lawinenempfänger-Empfänger, eine Schaufel und eine Sonde mit sich führen. Das Risiko von Lawinen besteht bei den meisten Bergbesteigungen und nimmt mit der Jahreszeit zu. Alpinisten müssen sich des aktuellen Lawinenrisikos bewusst sein, gefährdete Gebiete wie Schluchten und steile Hänge meiden und sich so weit wie möglich entlang der Bergkämme bewegen. Zudem sollten sie Hänge, die mit vulkanischen Trümmern bedeckt sind, sowie alte Lawinenreste und bereits von Lawinen befahrene Steige vermeiden. Sollten sie Warnzeichen bemerken, sollten sie in Erwägung ziehen, einen anderen Weg zu nehmen oder abwarten, bis das Lawinenrisiko abnimmt.

Spalten

Alpinisten sind ernsthaft dem Risiko von Rissen in den Gletschern ausgesetzt – solche Risse sind oft durch Schnee verdeckt. Ein tödlicher Unfall kann eintreten, wenn man in einen dieser Risse fällt. Wenn Alpinisten die Gletscher überqueren, müssen sie vorsichtig sein und Seile verwenden, um sich in diesen potenziell gefährlichen Gebieten zu schützen. Steinschläge stellen ein weiteres Risiko dar – insbesondere beim Klettern steiler Hänge. Solche Schläge treten häufiger tagsüber auf; in der Nacht, wenn die Steine aufgrund der niedrigen Temperaturen gefroren sind, erhöht sich das Risiko noch weiter. Dieses Risiko kann verringert werden, indem man sich auf die Wettervorhersagen verlässt und einen Weg wählt, der solchen gefährlichen Gebieten ausweicht. Ein großes Risiko für Bergsteiger ist der Ausfall ihrer Ausrüstung. Vor Beginn eines Aufstiegs ist es unerlässlich, die gesamte Ausrüstung zu überprüfen und zu testen – schließlich kann dies über Leben und Tod entscheiden. Außerdem ist es wichtig, dass die Bergsteiger ausreichend hydratisiert bleiben: Es ist besser, regelmäßig kleine Schlucke Wasser zu trinken, anstatt die ganze Flasche auf einmal auszutrinken.

Höhenkrankheit

Alpinisten müssen neben den tatsächlichen Gefahren – wie Wetterbedingungen und Lawinen – auch subjektive Risiken berücksichtigen. Dazu gehören Eis- und Felsstürze, Defekte im Ausrüstungsmaterial sowie Stürze, die auf Erschöpfung oder mangelnde Technik zurückzuführen sind. Obwohl es nicht immer möglich ist, diese Risiken vollständig zu vermeiden, können sie durch sorgfältige Routenplanung sowie eine starke mentale Widerstandsfähigkeit erheblich reduziert werden. Ein weiteres wichtiges Problem im Zusammenhang mit dem Bergsteigen ist der Sauerstoffmangel in großer Höhe. Dies kann zu Bewusstseinsverlusten, grippeähnlichen Symptomen sowie Schwindelgefühlen führen. Bergsteiger können diesen Problemen entgegenwirken, indem sie sich Zeit lassen und ihren Weg sorgfältig planen. Zudem können sie Sauerstoffflaschen mit sich führen. Personen mit Lungen- oder Herzproblemen sollten vor einer Bergexpedition ihren Arzt aufsuchen. Es ist zwar möglich, dass Menschen mit schwerwiegenden Herzproblemen Berge besteigen können – vorausgesetzt, sie erhalten die Zustimmung ihres Arztes und treffen die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen (z. B. Tragen eines Atemschutzmasks sowie Einnahme von Medikamenten, die den Herzrhythmus senken). Dennoch erwecken Ärzte oft unnötige Bedenken und empfehlen in der Regel, solche Aktivitäten zu vermeiden.

Sauerstoffmangel

Eines der größten Probleme beim Bergsteigen ist der Sauerstoffmangel. Dies wirkt sich auf das Gehirn aus und erhöht das Risiko, dass der Bergsteiger Fehler macht – beispielsweise auf dem Eis ausrutscht oder in Risse fällt. Glücklicherweise können Bergsteiger diesem Problem entgegenwirken, indem sie zusätzlichen Sauerstoff mit sich führen. Lawinen sowie Veränderungen der Wetterbedingungen sind zwei weitere Risiken, mit denen Bergsteiger konfrontiert sind. Ein Bergsteiger kann leicht daran ums Leben kommen. Sie können nur die bestmöglichen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen – schließlich haben sie keinerlei Kontrolle über diese Risiken. Neben Lawinen gibt es auch weitere Risiken, die berücksichtigt werden müssen: Das Klettern auf schwierigem Gelände, die Gefahr, dass ein Bergsteiger, der sich oberhalb von Ihnen befindet, den Hang hinunterrutscht, sowie andere unerwartete Situationen. Wenn der Bergsteiger vorsichtig ist und über die richtige Ausrüstung verfügt, kann er diesen Gefahren entgehen. Vor dem Beginn einer Bergsteigerexpedition sollten Personen, die unter Herz- oder Lungenproblemen leiden, immer ihren Arzt aufsuchen. Dieser kann ihnen empfehlen, eine zusätzliche Sauerstoffanlage zu verwenden, oder ihnen die Teilnahme an der Expedition ausdrücklich verbieten.

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